Rund um den Iffigsee über das Iffighore
Ein Rundweg zuhinterst im Iffigtal, oberhalb der Lenk: Du startest auf der Iffigenalp, steigst über den Hoberg auf das Iffighore, den höchsten Punkt der Runde, gehst dann hinunter zum Iffigsee und kehrst durch den Talboden zurück. SchweizMobil rechnet mit 4 h 25 Wanderzeit und stuft die Runde bei Kondition und Technik als mittel ein.
Die erste Hälfte steigt bis zum Gipfel an, die zweite führt am See vorbei wieder hinunter. Die ganze Route liegt in der geschützten Landschaft Gälte – Iffigen, die im Bundesinventar der Landschaften verzeichnet ist. Das Höhenprofil zeigt dir, wo es am steilsten wird.
Zur gleichen geschützten Landschaft gehört auch der Lauenensee, an dem die Wanderung Höhi-Wispile-Lauenensee vorbeiführt. Und wer zu Fuss an die Lenk kommen will, nimmt die Etappe Adelboden → Lenk.
Start und Ziel liegen am gleichen Ort, an der Bushaltestelle Lenk, Iffigenalp, neben dem Berghaus Iffigenalp. Schau dir vor dem Start die nächsten Busse an und plane deinen Tag. Lust auf mehr in der Gegend? Alle Wanderungen im Berner Oberland.

Die Geschichte des Weges
Was dort geschah, wo du wanderst, Kapitel für Kapitel.

Ein Rundweg zuhinterst im Iffigtal
Start und Ziel liegen auf 1'584 m auf der Iffigenalp. Dazwischen liegen 10.9 km sowie 880 m Aufstieg und ebenso viel Abstieg laut SchweizMobil, das in beiden Richtungen mit 4 h 25 Wanderzeit rechnet. Der höchste Punkt, auf 2'379 m, ist der Gipfel des Iffighore.
Am Start steht das Berghaus Iffigenalp. Die einzige andere Einkehr ist in Groppi auf 1'751 m, auf dem Rückweg, kurz vor dem Ziel: Nimm genug zu trinken mit. Unterwegs gelten die Signalisation und die Verhältnisse des Tages.

Über den Hoberg auf das Iffighore
Der Weg verlässt die Iffigenalp, führt am Iffigbach vorbei und nahe an Groppi, dann durch das Hobergtäli und am Chesseli vorbei hinauf. Etwas weiter oben kommt er nahe an Ober Hoberg vorbei. Auf dem Rücken des Hobergs wächst ein lichter Lärchen-Arvenwald, eine Rarität in den Nordalpen, mit einer vom Menschen kaum beeinflussten Waldgrenze.
Kurz nach den letzten Birken und Arven auf dem Hoberg wachsen viele Edelweiss am Wegrand: Bleib auf dem Weg und pflück die Blumen nicht. Danach erreicht der Weg den Gipfel des Iffighore, auf halber Strecke. Von dort oben reicht der Blick über das Simmental und das Saanenland.

Ein See, der unterirdisch abfliesst
Vom Iffighore führt der Weg durch das Heideloch hinunter ans Ufer des Iffigsees. Er ist einer der Karstseen der Gegend: Er wird unterirdisch entwässert. Die beiden Bäche im Iffigtal werden von Karstquellen gespeist und führen nicht dauernd Wasser.
Unter deinen Füssen gehst du dort, wo Fels ansteht, vor allem über zwei Schichten der Wildhorndecke: den Schrattenkalk aus der frühen Kreidezeit und die Sandsteine und Mergel des Tierberg-Members aus dem Eozän. Sonst gehst du über Alluvionen, Moräne, Felssturzablagerungen, Hangschutt und Bachschutt. Der Schrattenkalk hat seinen Namen von «Schratte», der Karre: Er bildet helle Felswände oder vom Karst zerfressene Flächen. Das Tierberg-Member ist nach dem Tierberg an der Lenk benannt.

Hirten, römische Dachziegel und der Rawil
Pollen und andere Pflanzenreste aus den Sedimenten des Iffigsees, dass man schon ab dem 5. Jahrtausend v. Chr. um den See Weidewirtschaft betrieb. Römische Dachziegel, die am Iffigsee gefunden wurden, lassen ein Gebäude vermuten, vielleicht eine Unterkunft oder ein Heiligtum. Auch auf der Iffigenalp gibt es Überreste: Teile einer Strasse und einen Kalkofen.
Der Rawilpass ins Wallis diente schon in der Antike dem Nord-Süd-Verkehr. Bis zur Eröffnung der Lötschbergbahn 1913 zogen Säumer darüber, um Wein einzuführen und Vieh zu verkaufen. Ein Strassentunnel unter dem Rawil, mit dem Nordportal auf der Iffigenalp, war geplant und wurde 1986 per Bundesbeschluss aufgegeben.

Zurück durch den Talboden
Nach dem See führt der Weg wieder durch das Hobergtäli, an der Egge vorbei, dann hinunter nach Groppi und über Schwand-Rei zurück zur Iffigenalp. Dieser Rückweg durch das Iffigtal ist bis Groppi ruppig und mit losem Geröll bedeckt: Nimm Stöcke mit. Die Alpen-Akelei wächst im Iffigtal in grossen Beständen.
Auf der Iffigenalp bringt dich der Bus hinunter an die Lenk. Der Bus fährt am Bahnhof Lenk ab und verkehrt nur zu bestimmten Zeiten im Jahr; ab der Haltestelle Hubelmatte gilt Einbahnverkehr, bergauf und bergab je nach Uhrzeit abwechselnd. Weiter unten auf der Seite stehen die nächsten Abfahrten.
In Bildern
Sommer am Iffigsee, einem See bei Lenk im Kanton Bern
Der Iffigsee aus der Luft, im Berner Oberland
Der Iffigsee Anfang Juni, noch teilweise zugefroren
Die Iffigenalp und der Iffigbach, zuhinterst im Iffigtal
Das Berghaus Iffigenalp am Ende der Strasse, Start der Rundwanderung
Die Weiden der Iffigenalp, Richtung Südwesten
Die nächsten Tage
Lokalprognose von MeteoSchweiz, stündlich aktualisiert
Prognose von MeteoSchweiz wird gelesen…
Mein Tag
Wähle Tag und Startzeit: alles rechnet sich neu.
- Ankunft in Lenk (Iffigenalp)
- 12:55 4 h 25 Wanderzeit ohne Pausen, Start um 08:30
Die Route, Kilometer für Kilometer
Die Orte stehen unter dem Kilometer, an dem du vorbeikommst. Über das Profil ziehen: Der Punkt bewegt sich auch in der 3D-Ansicht.
- unter 10 %
- 10 bis 20 %
- 20 bis 30 %
- über 30 %
- Brunnen oder Wasserstelle
- Toiletten
Rund um den Weg (250 m, OpenStreetMap, Auszug vom 25.10.2026): 2 Restaurants, 0 Cafés, 1 Brunnen oder Wasserstelle, 1 Toilette. Geschätzte Durchgangszeit: offizielle Wanderzeit nach Aufwand verteilt (1 km flach entspricht 100 m Aufstieg), Startzeit unter «Mein Tag».
Hin und zurück
Rückfahrt mit dem ÖV ab Haltestelle Lenk, Iffigenalp
Nächste Abfahrten ab Lenk, IffigenalpOffizieller Fahrplan wird gelesen…
Mit dem Auto
Achtung, nur Hinweg: Die Rückfahrt mit dem öffentlichen Verkehr endet in Lenk, Iffigenalp, nicht in Lenk (Iffigenalp). Plane die Rückkehr zum Auto mit dem öffentlichen Verkehr, oder park am Ziel und fahr mit dem Zug zum Start.
- Parkplatz, Iffigenstrassegratis140 m vom Start
- Parkplatz im Freien, Iffigenstrasse30 m vom Start
Öffentliche Parkplätze weniger als 600 m vom Start, laut OpenStreetMap: Preise und Anzahl Plätze können sich geändert haben, achte vor Ort auf die Schilder.
Häufige Fragen
Wie lange dauert die Wanderung von Lenk (Iffigenalp) bis zum Ziel (Lenk (Iffigenalp))?
4 h 25 Wanderzeit laut SchweizMobil in dieser Richtung, ohne Pausen. In der Gegenrichtung: 4 h 25.
Ist die Wanderung schwierig?
SchweizMobil stuft diese Etappe so ein: Kondition mittel, Technik mittel. Es sind 880 m Aufstieg auf 10.9 km.
Kann man mit dem ÖV zurückfahren?
Ja. Die Haltestelle Lenk, Iffigenalp liegt am Ziel. Die nächsten Abfahrten siehst du live unter «Hin und zurück».
Wo kann man unterwegs einkehren?
3 Restaurants, Cafés und Hütten liegen weniger als 250 m vom Weg entfernt, darunter Berghaus Iffigenalp, Iffigenalp, Groppi. Wo sie liegen und wann sie offen sind: unter dem Profil.
Gibt es unterwegs Wasser und Toiletten?
1 Brunnen oder Wasserstelle und 1 Toilette liegen weniger als 250 m vom Weg entfernt (Stand 25.10.2026).
Kann man den Track herunterladen?
Ja, als GPX für Uhr oder Karten-App: Schaltfläche «Track herunterladen» oben auf der Seite.
Weitere Wanderungen im Umkreis von 10 km
Offizielle SchweizMobil-Etappen, die weniger als 10 km von dieser Route verlaufen. Jede Karte zeigt, ob ihre Seite schon online ist.
Station Höhi Wispile → Lauenen4 h 00Höhi-Wispile-Lauenensee-Weg14.0kmDistanz300mAufstieg950mAbstiegTechnik mittelKondition schwer. Zur Wanderung
Tseuzier, Barrage → Arbaz, Etang-Long3 h 10Grand Bisse d'Ayent12.0kmDistanz150mAufstieg620mAbstiegTechnik mittelKondition mittel. Zur Wanderung
Adelboden → Lenk4 h 30Via Alpina, Etappe 1514.0kmDistanz700mAufstieg1’000mAbstiegTechnik leichtKondition schwer. Zur Wanderung
Crans-Montana, Cry-d'Er → Crans-Montana, Aminona4 h 30Sentier Panorama 400014.0kmDistanz540mAufstieg1’300mAbstiegTechnik mittelKondition schwer. Zur Wanderung- Lenk, Simmenfälle → Lenk, Iffigenalp3 h 20Siebenbrunnen-Weg8.0kmDistanz820mAufstieg340mAbstiegTechnik mittelKondition mittel. Seite folgt
- Lenk, Betelberg, Rundweg2 h 15Höhenrundweg Gryden7.0kmDistanz320mAufstieg320mAbstiegTechnik mittelKondition leicht. Seite folgt
