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Lärchenwald im Naturschutzgebiet Aletschwald zur goldenen Stunde im Herbst

BivioSaison und Schnee

Wandersaison und Schnee: wann es in die Berge geht

In den Bergen richtet sich die Saison nicht nach dem Kalender im Tal. So liest du Schnee, Frost und Bahndaten, bevor du deinen Tag wählst.

An welchem Tag wanderst du?

Jede Wanderung und die Nullgradgrenze

An diesem Tag, auf jeder Wanderung

Für jede Wanderung sagt dir ein Satz, ob sie über die an diesem Tag erwartete Nullgradgrenze steigt (die tiefste zwischen 8 und 18 Uhr): darüber sind Frost und Glätte möglich. Daneben ihr Profil vom Start zum Ziel, blau, wo es über die Nullgradgrenze steigt, und der am Morgen gemessene Schnee an der Station, die in der Höhe am nächsten liegt.

Prognose und Stationen werden gelesen…

Welche Region?
  1. Der Bachalpsee spiegelt am Morgen die Alpen
    Schynige Platte → Grindelwald, First
  2. Moosjisee (Zermatt, Wallis)
    5-Seenweg Zermatt
  3. Der Lac de Moiry, im Hintergrund der Glacier de Moiry
    Tour du Lac de Moiry
  4. Blick oberhalb von La Tièche
    Sentier Panorama 4000
  5. Sommer am Iffigsee, einem See bei Lenk im Kanton Bern
    Iffigsee-Rundweg
  6. Spielboden und Gletscher, 2024.
    Gemsweg Saas-Fee
  7. Die Eiger-Nordwand im Abendlicht
    Eiger Trail
  8. Eiger (3967 m) und Mönch (4107 m) von der Kleinen Scheidegg (2061 m) aus, Berner Oberland
    Lauberhorn Trail
  9. Aletschgletscher und Naturschutzgebiet Aletschwald im Herbst
    Blatten, Belalp → Riederalp, Riederfurka
  10. Die 494 m lange Hängebrücke bei Randa (SWISSROPE SkyWalk Randa)
    Randa Hängebrückenweg

Eine Station misst den Schnee auf ihrer Höhe, nicht auf deinem ganzen Weg. Vor Ort siehst du den Schnee an einer bestimmten Stelle im Gelände.

Frühling und Herbst

Wanderwege werden nur unterhalten, wenn sie schnee- und eisfrei sind. Den Rest des Jahres prüfst du ihren Zustand selbst, vor allem im Frühling und im Herbst.

In den Bergen werden die Wege viel später frei als im Flachland. Und schon im Herbst kann oben der erste Schnee zurückkommen.

Im Frühling: Altschnee

  • In der Höhe kann noch Schnee liegen, oft harter Altschnee. Umgehe steile Schneefelder. Ein Ausrutscher auf Schnee kann tödlich enden: Ohne passende Ausrüstung und Erfahrung nimm einen anderen Weg oder kehr um.

  • Am Morgen kann der Boden noch gefroren sein. Im Frühling lösen sich Lawinen manchmal weit oben und reichen bis auf schneefreies Gelände hinunter.

  • Frag vor dem Start beim Tourismusbüro oder bei der Bergbahn nach, ob die Bergwanderwege schon begehbar sind, und schau dir die Webcams der Region an.

Im Herbst: kurze Tage und Glatteis

  • Die Tage werden kürzer: Plane, vor der Dunkelheit zurück zu sein. Manche Wege können vereist sein, auch ohne Schnee; dann kehr um.

  • Es ist auch Jagdzeit: Informier dich über die Jagdgebiete und trag helle oder farbige Kleidung. Manche Hütten und Bergbahnen schliessen zum Saisonende.

Was Bivio zeigt

Bivio sagt dir nie, dass ein Weg trocken oder offen ist. Es zeigt dir, was gemessen und vorhergesagt ist, mit Quelle und Uhrzeit der Abfrage, damit du entscheidest.

Gemessenen Schnee richtig lesen

Eine Station misst den Schnee auf ihrer Höhe, nicht entlang deiner ganzen Route. Steigt deine Wanderung höher als die höchste Station in der Nähe, sagt dir Bivio das: Dort oben misst niemand. Die meisten manuellen Messfelder liegen unter rund 2000 m.

Ein leeres Feld heisst «keine Messung», nie null Zentimeter.

Bergbahnen und Sommerbusse

Viele Wanderungen beginnen oder enden mit einer Gondel, einer Bergbahn oder einem Bus, der nur einen Teil des Jahres fährt. Die Regionenseiten nennen ihre Daten unter «Wann hingehen»: Wallis, Berner Oberland, Waadtländer Alpen.

Für den Rückweg schau immer nach, wann die letzte Fahrt geht.

Im Winter

Die Wanderungen auf Bivio folgen den Sommerrouten von SchweizMobil. Im Winter bist du auf anderen Wegen unterwegs.

Winterwanderwege sind pink markiert, mit einem Wanderer-Piktogramm. Sie sind präpariert und technisch mit den gelben Sommerwegen vergleichbar.

Schneeschuhrouten sind ebenfalls pink markiert, mit einem weissen Schneeschuh. Sie sind nicht gespurt und führen oft abseits präparierter Wege; ihre Schwierigkeit ist blau, rot oder schwarz angegeben. Du brauchst Schneeschuhe, Stöcke, Trittsicherheit und Wissen über die Lawinengefahr: Das Lawinenbulletin des SLF erscheint im Winter ein- bis zweimal täglich.

Rechne mehr Zeit ein: Kälte und Schnee bremsen, und die Tage sind kurz.

Häufige Fragen

Wann sind die Bergwanderwege begehbar?

Das hängt vom Schnee des Jahres und von der Höhe ab. Frag beim Tourismusbüro oder bei der Bergbahn nach und schau dir den gemessenen Schnee auf der Seite der Wanderung an.

Werden Wanderwege das ganze Jahr unterhalten?

Nur wenn sie schnee- und eisfrei sind. Im Frühling, Herbst und Winter beurteilst du ihren Zustand vor dem Start selbst.

Was ist die Nullgradgrenze?

Die Höhe, auf der die Luft 0 °C hat, von MeteoSchweiz Stunde für Stunde vorhergesagt. Fällt sie unter den höchsten Punkt deiner Wanderung, warnt dich Bivio: Dort oben sind Schnee und Glätte möglich.

Welche Farbe haben Winterwanderwege?

Pink. Ein Wanderer-Piktogramm für Winterwanderwege, ein weisser Schneeschuh für Schneeschuhrouten.

Fährt die Gondel meiner Wanderung im Oktober?

Das hängt von jeder Anlage ab. Die Regionenseiten nennen die Saisondaten unter «Wann hingehen», und der Betreiber publiziert seinen Fahrplan.