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Höhi-Wispile-Lauenensee-Weg in 3D auf dem swisstopo-Relief, mit eingezeichnetem Weg

Schweiz / Bern / Berner Oberland

Höhi-Wispile-Lauenensee-Weg

Vom Grat der Wispile hinunter zum Lauenensee, durch eine Moorlandschaft von nationaler Bedeutung, und zum Schluss ins Dorf Lauenen.

Vom Grat der Wispile hinunter zum Lauenensee, durch eine Moorlandschaft von nationaler Bedeutung, und zum Schluss ins Dorf Lauenen.

Lauenen1’241 m4 h 00
Distanz
14.0 km
Abstieg
950 m
Aufstieg
300 m
Höhen
1’908 m → 1’241 m
Dein Start

Bevor du losgehst

Offizielle Zeit, in dieser Richtung
4 h 00
4 h 40 in der Gegenrichtung
Kondition
schwer3 von 3
Technik
mittel2 von 3
Route
Streckenwanderung
14.0kmDistanz300mAufstieg950mAbstieg1’908m → 1’241mHöhen

Aus offiziellen Daten erstellt (SchweizMobil, swisstopo, MeteoSchweiz, SBB). Unser Team ist die Route noch nicht gegangen.

SchweizMobil, offizielle Datei vom 27.10.2026

Von der Wispile zum Lauenensee

Du startest auf der Höhi Wispile, oben an der Gondelbahn ab Gstaad, folgst dem Grat, überquerst den Pass Chrine und steigst dann zum Lauenensee ab, bevor du im Dorf Lauenen ankommst. Der Abstieg überwiegt den Aufstieg deutlich. SchweizMobil rechnet mit 4 h 00 Wanderzeit und stuft die Wanderung bei der Kondition als schwer und bei der Technik als mittel ein.

Nach der Chrine kommt der Weg in die Moorlandschaft Lauenensee, die im Bundesinventar steht, und verlässt sie erst am Rand von Lauenen. Rund um den See führt er auch durch die geschützte Landschaft Gälte – Iffigen, dieselbe wie beim Rundweg um den Iffigsee. Das Höhenprofil zeigt dir, wo der Abstieg steiler wird.

Nach Lauenen kommst du auch auf anderen Wegen, die weder über die Wispile noch am See vorbeiführen: ab der Haltestelle Eggli Talstation in Gstaad, ein Weg, der vor allem ansteigt; oder ab der Bahnhaltestelle Boden an der Lenk, ein Weg, der erst ansteigt und dann wieder abfällt. Jeder Start hat seine Farbe in der 3D-Ansicht und eine geschätzte Zeit unter alle Startpunkte.

Am Ziel liegt die Bushaltestelle Lauenen b. Gstaad, Geltenhorn. Schau dir vor dem Start die nächsten Abfahrten an und plane deinen Tag. Lust auf mehr in der Gegend? Alle Wanderungen im Berner Oberland.

Der Lauenensee
Der Lauenensee

Die Geschichte des Weges

Was dort geschah, wo du wanderst, Kapitel für Kapitel.

  1. Der Giferspitz, von der Wispile aus gesehen, bei Gstaad

    Vom Grat ins Dorf

    Start auf 1'908 m auf der Höhi Wispile, Ziel auf 1'241 m in Lauenen. Dazwischen liegen 14.0 km sowie 300 m Aufstieg und 950 m Abstieg laut SchweizMobil. Für diese Richtung rechnet SchweizMobil mit 4 h 00 Wanderzeit, für die Gegenrichtung mit 4 h 40. Der höchste Punkt, auf 1'938 m, kommt gleich am Anfang, wenige Minuten nach dem Start.

    Zum Start führt eine Gondelbahn in zwei Sektionen von Gstaad (Talstation Wispile) auf die Höhi Wispile; sie fährt nur zu bestimmten Zeiten im Jahr. Am Start steht das Berghaus Wispile. Die nächste Einkehr ist das Bühlhaus Lauenensee am See, nach zwei Dritteln der Strecke: Nimm genug zu trinken mit. Unterwegs gelten die Signalisation und die Verhältnisse des Tages.

  2. Das Tal von Lauenen

    Grat, Chrine, dann das Louwenetal

    Der Weg folgt zuerst dem Grat der Höhi Wispile und kommt kurz nach dem Start am Stand vorbei. Nach gut einem Drittel der Strecke erreicht er den Pass Chrine, steigt wieder an und führt dann ins Louwenetal hinunter. Auf halbem Weg quert er den Weerebach und erreicht das Seeufer, wo das Bühlhaus Lauenensee auf 1'380 m liegt.

    Gleich nach dem See quert der Weg den Seebach, dann führt er durch die Rossfalleschlucht. Etwas weiter unten liegt das Bochtehus-Beizli zwei Minuten neben dem Weg. Danach führt der Weg nahe am Blattibach vorbei und quert kurz vor dem Ziel in Lauenen den Louwibach.

  3. Der Lauenensee

    Zwei Seen auf einer Terrasse

    Kurz vor dem See kommt der Weg in die Landschaft Gälte – Iffigen, die im Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler steht, und verlässt sie gleich nach dem See. Die beiden Louweneseen liegen auf einer vermoorten Terrasse auf 1'380 m: Der grössere ist 9 Hektaren gross, der kleinere 1.5 Hektaren. Verlandungszonen mit artenreichen Pflanzengesellschaften umgeben sie. Südöstlich der Seen ergiesst sich der Tungelschutz-Wasserfall über hohe Steilstufen.

    Laut dem Bundesinventar der Landschaften gehört der See für einige Wasservögel zu den höchstgelegenen Brutplätzen der Alpen und ist Rastplatz für ziehende Vögel, etwa für die gefährdete Reiherente. Die Seen sind zudem ein Amphibienlaichgebiet von nationaler Bedeutung. Die Terrasse liegt auf der nördlichsten Falte der Wildhorndecke; nach der letzten Eiszeit haben sich Gältebach und Tungelbach entlang der rechten Talflanke einen Abfluss durch diese Schwelle gegraben.

  4. Links der Lauenensee, im Hintergrund das Dorf Lauenen und Gstaad

    Eine Moorlandschaft von nationaler Bedeutung

    Gleich nach der Chrine kommt der Weg in die Moorlandschaft Lauenensee, die im Bundesinventar der Moorlandschaften von besonderer Schönheit und nationaler Bedeutung steht. Er verlässt sie erst am Rand von Lauenen. Die Moore hier sind ausserordentlich gross und gut erhalten; laut dem Objektblatt kommen neben sekundären Hochmooren nahezu alle Flachmoortypen der Schweiz vor.

    Viele dieser Flachmoore werden in traditioneller Weise als Streuewiesen genutzt. Kurz vor Lauenen führt der Weg durch das Flachmoor Rohr, das im Bundesinventar der Flachmoore steht. Das Objektblatt der Moorlandschaft beschreibt die vermoorte Ebene von Rohr mit dem natürlich mäandrierenden Louwibach als einzigartig für das Schweizer Voralpen- und Alpengebiet, wegen ihrer Grösse und Qualität.

  5. Reformierte Kirche in Lauenen (BE)

    Lauenen, eigene Pfarrei seit 1522

    Der Ort erscheint 1296 als «an der Lowinon». Die Bäuert Lauenen war politisch und kirchlich von Saanen abhängig; erst nach langen Verhandlungen erhielt sie 1522 die Bewilligung für die eigene Pfarrei. Die Kirche, dem heiligen Petrus geweiht, wurde von 1518 bis 1524 gebaut, die Reformation 1556 eingeführt. Im Dorf stehen auch reich ausgestattete Häuser des 18. Jahrhunderts, und rundherum liegen die Naturschutzgebiete Gelten-Iffigen und am Lauenensee.

    Die reformierte Kirche liegt nahe beim Ziel. Der Weg endet an der Bushaltestelle Lauenen b. Gstaad, Geltenhorn; weiter unten auf der Seite stehen die nächsten Abfahrten.

Alle Wege nach Lauenen

3 Startpunkte bis Lauenen. Wähle deinen: Die 3D zeigt ihn, und «Mein Tag» rechnet neu.

Wanderzeiten ohne Pausen. Die « geschätzten » Zeiten sind auf dem swisstopo-Profil berechnet, mit einem Modell, das auf die offiziellen Etappen von SchweizMobil abgestimmt ist; der kürzeste Weg kann von dem auf den gelben Wegweisern abweichen: Folge vor Ort der Signalisation. Steigung: die steilste auf 200 m Weg. Profile im gleichen Massstab (Länge und Höhe). Bahnhöfe und Parkplätze weniger als 500 m vom Start, laut OpenStreetMap.

In Bildern

Was du vom Gipfel siehst

Rundblick von Station Höhi Wispile (1’938 m). 45 benannte Gipfel, darunter Grand Combin in 55.6 km Entfernung. Wische, um dich umzusehen.

Die nächsten Tage

Lokalprognose von MeteoSchweiz, stündlich aktualisiert

Prognose von MeteoSchweiz wird gelesen…

Mein Tag

Wähle Tag und Startzeit: alles rechnet sich neu.

Tag
Ankunft in Lauenen
12:30 4 h 00 Wanderzeit ohne Pausen, Start um 08:30

Die Route, Kilometer für Kilometer

Die Orte stehen unter dem Kilometer, an dem du vorbeikommst.

0.0 km, 1’908 m
1’200 m1’400 m1’600 m1’800 m2’000 m0 km12345 km678910 km111213

Rund um den Weg (250 m, OpenStreetMap, Auszug vom 25.10.2026): 3 Restaurants, 0 Cafés, 1 Brunnen oder Wasserstelle, 3 Toiletten. Geschätzte Durchgangszeit: offizielle Wanderzeit nach Aufwand verteilt (1 km flach entspricht 100 m Aufstieg), Startzeit unter «Mein Tag».

Hin und zurück

  1. Rückfahrt mit dem ÖV ab Haltestelle Lauenen b. Gstaad, Geltenhorn

    Nächste Abfahrten ab Lauenen b. Gstaad, Geltenhorn
    Offizieller Fahrplan wird gelesen…

Mit dem Auto

Achtung, nur Hinweg: Die Rückfahrt mit dem öffentlichen Verkehr endet in Lauenen b. Gstaad, Geltenhorn, nicht in Station Höhi Wispile. Plane die Rückkehr zum Auto mit dem öffentlichen Verkehr, oder park am Ziel und fahr mit dem Zug zum Start.

Öffentliche Parkplätze weniger als 600 m vom Start, laut OpenStreetMap: Preise und Anzahl Plätze können sich geändert haben, achte vor Ort auf die Schilder.

Häufige Fragen

Wie lange dauert die Wanderung von Station Höhi Wispile bis zum Ziel (Lauenen)?

4 h 00 Wanderzeit laut SchweizMobil in dieser Richtung, ohne Pausen. In der Gegenrichtung: 4 h 40.

Ist die Wanderung schwierig?

SchweizMobil stuft diese Etappe so ein: Kondition schwer, Technik mittel. Es sind 950 m Abstieg auf 14.0 km.

Kann man mit dem ÖV zurückfahren?

Ja. Die Haltestelle Lauenen b. Gstaad, Geltenhorn liegt am Ziel. Die nächsten Abfahrten siehst du live unter «Hin und zurück».

Wo kann man unterwegs einkehren?

3 Restaurants, Cafés und Hütten liegen weniger als 250 m vom Weg entfernt, darunter Berghaus Wispile, Bühlhaus Lauenensee, Bochtehus-Beizli. Wo sie liegen und wann sie offen sind: unter dem Profil.

Gibt es unterwegs Wasser und Toiletten?

1 Brunnen oder Wasserstelle und 3 Toiletten liegen weniger als 250 m vom Weg entfernt (Stand 25.10.2026).

Kann man den Track herunterladen?

Ja, als GPX für Uhr oder Karten-App: Schaltfläche «Track herunterladen» oben auf der Seite.

Weitere Wanderungen im Umkreis von 10 km

Offizielle SchweizMobil-Etappen, die weniger als 10 km von dieser Route verlaufen. Jede Karte zeigt, ob ihre Seite schon online ist.

  • Sommer am Iffigsee, einem See bei Lenk im Kanton BernLenk (Iffigenalp), Rundweg4 h 25Iffigsee-Rundweg11.0kmDistanz880mAufstieg880mAbstiegTechnik mittelKondition mittel. Zur Wanderung
  • Lac RetaudCol du Pillon, Rundweg3 h 10Tour de La Palette9.0kmDistanz560mAufstieg560mAbstiegTechnik mittelKondition mittel. Zur Wanderung
  • Landschaft in Château-d'OexChâteau-d'Oex → L'Etivaz5 h 30Tour des Alpes Vaudoises, Etappe 414.0kmDistanz1’200mAufstieg1’000mAbstiegTechnik mittelKondition schwer. Zur Wanderung
  • Die Felswand bei Torrent-Croix, entlang der Suone von Ayent, AnzèreTseuzier, Barrage → Arbaz, Etang-Long3 h 10Grand Bisse d'Ayent12.0kmDistanz150mAufstieg620mAbstiegTechnik mittelKondition mittel. Zur Wanderung
  • Gsteig → Hôtel du Sanetsch4 h 50Sanetsch-Muveran-Weg, Etappe 113.0kmDistanz1’150mAufstieg300mAbstiegTechnik mittelKondition schwer. Seite folgt
  • Gstaad → L'Etivaz6 h 25Via Alpina, Etappe 1716.0kmDistanz1’250mAufstieg1’200mAbstiegTechnik mittelKondition schwer. Seite folgt